DEUTSCHER THEATERPREIS „DER FAUST“

Markolf Naujoks war in der Kategorie Beste Regie / Kinder- und Jugendtheater für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2o16 nominiert.
Aus der Jurybegründung:
Die Besonderheit von Markolf Naujoks Arbeiten ist sein Umgang mit der Musik, für die er auch immer selbst verantwortlich zeichnet. Ausgehend von den musikalischen Fähigkeiten der Schauspieler entwickelt er das jeweilige musikalische Konzept seiner Inszenierung. (…) … daß all das zum höchsten Vergnügen am Theater und außerdem noch zu einem Ausflug durch die Musikgeschichte wird, ist die Leistung der Regie. Das Genre Oper wird ganz nebenbei vorgestellt und höchst unterhaltsam durchdekliniert. Naujoks hat den musikalischen Rahmen geschaffen und bringt die Spieler zu Höchstleistungen: Zwei Sängerinnen in wunderbaren Kostümen schlüpfen in die ihnen zugedachten Rollen und spielen und singen sie dann voll aus – alles andere als nur angedeutet. Dass die Schauspieler so wunderbar singen, ist auch ein Verdienst der Regie. Die Wechsel zwischen erzählter und gespielter Form gelingen mühelos. Die Entwicklung eines durchaus kruden Stück-Entwurfs in ein derart vergnügliches, spannendes und zugleich selbstironisches modernes Opern- Märchen ist im Ergebnis bezaubernd und offenbart ein großes Regie-Talent des jungen Markolf Naujoks, der einen kleinen, dürren Text regelrecht vergoldet hat.

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